#gehtdoch!

Die Bewegung für mehr Bewegung

Warum zu viel sitzen nicht gut für uns ist!

Der durchschnittliche Deutsche sitzt in etwa 7,5 Stunden am Tag. Zudem hinken wir weit hinter den WHO-Empfehlungen für tägliche Bewegung hinterher. Dies geht mit großen gesundheitliche Folgen einher. Langes Sitzen fördert Krankheiten und bedingt einen niedrigen Kalorienverbrauch, der Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem laufen auf Sparflamme. Je länger und je mehr jemand sitzt, desto höher steige das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes. „Zu langes Sitzen bedingt einen niedrigen Kalorienverbrauch, der Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem laufen auf Sparflamme“, erklärt Seniorprofessor Klaus Völker am Universitätsklinikum in Münster. Die Folge bei Vielsitzern, die nicht für Ausgleich sorgen: Auf lange Sicht verkümmert die Beinmuskulatur. Auch eine falsche Haltung kann zum Problem werden. Ein nach vorne geneigter Kopf und verkrampfte Schultern bei der Bildschirmarbeit belasten die Muskulatur einseitig und führen nicht selten zu Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich.


Warum mehr Bewegung im Alltag so einfach sein kann!

Die allgemeine Steigerung der körperlichen Aktivität bei der Bevölkerung ist als Priorität für die öffentliche Gesundheit anerkannt. Schon die Einbeziehung körperlicher Aktivität in den normalen Tagesablauf anhand von Lifestyle-Aktivitäten kann zu einer relevanten Steigerung des Aktivitätslevel führen. Zum Beispiel ist Treppensteigen eine Aktivität, die sich sehr leicht in den Alltag integrieren lässt, dabei werden diese aber oft „links liegen gelassen“ und der Fahrstuhl als bequeme Alternative gewählt. Was aber tun, wenn man um häufiges Sitzen, zum Beispiel durch einen Bürojob, nicht herumkommt? „Überdramatisieren darf man Vielsitzen im Büro nicht“, sagt Stücker. Schließlich sitzen wohl die wenigsten Menschen acht Stunden ohne jede Pause auf ihrem Bürostuhl. Außerdem zeigt eine norwegische Studie, die 2016 im Fachmagazin The Lancet erschien, dass sich die negativen Effekte eines 8-stündigen Arbeitstages durch eine Stunde Bewegung deutlich verringern lassen. Und auch schon eine halbe Stunde täglich wirkte sich positiv aus. 

#gehtdoch!

Mit #gehtdoch! möchten wir andere dazu motivieren, mehr Bewegung in ihren Alltag einzubinden. Der Fokus liegt dabei darauf, Kommunen und Betriebe für Alltagsbewegung zu begeistern. #gehtdoch! wird im Laufe der Kampagne in verschiedenen Stadtbezirken zu finden sein. Wir arbeiten dabei mit MOVEEFFECT und DSPN zusammen möchten so eine Bewegung für mehr Bewegung schaffen.

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